Betreuung

 

 

Sie ersetzt seit 1992 die frühere Vormundschaft (und Gebrechlichkeitspflegschaft).
Sie sorgt dafür, dass die Betroffenen Wege aus der früheren 
Rechtlosigkeit im Zusammenhang mit den damaligen Entmündigungen finden.

 

Sie wird von Amtsgerichten eingerichtet, nachdem der zuständige

Richter die Erforderlichkeit nach Begutachtung durch einen sachverständigen Arzt festgestellt hat.

 

Sie kann zz. für max. 7 Jahre eingerichtet werden.
Danach erfolgt eine Überprüfung.
Diese kann aber zu jederzeit durch die Betroffenen gefordert werden.

Sie wird nur in solchen Aufgabenkreise eingerichtet, in denen

die Betroffenen nicht mehr oder noch nicht wieder selbständig tätig werden können:

 

  • Gesundheitssorge
  • Aufenthaltsbestimmung
  • Vermögenssorge
  • Wohnungsangelegenheiten
  • Rechts-/Antrags- und Behördenangelegenheiten Rentenangelegenheiten

 

Der Betreuer ist der gesetzliche Vertreter der Betroffenen. Er hat ihre Wünsche

zu erfragen und zu respektieren - solange diesem ihrem Wohl und nicht zu ihrem Schaden ist.

 

Der Betreuer ist RECHTLICHER BETREUER.

 

Er vertritt die Betroffenen gerichtlich und außergerichtlich.

 

Er

  • stellt Anträge
  • organisiert Hilfen
  • besucht die Betroffenen

vertritt deren Interessen z.B. gegenüber

  • dem Heimbetreiber
  • dem Vermieter
  • dem Sozialhilfeträger
  • dem Rententräger

Er ist n i c h t für die Durchführung

  • von Pflegemaßnahmen
  • von Besorgungen
  • von Einkäufen

zuständig.

 

Die Betroffenen sind weiterhin geschäftsfähig.

Sie dürfen heiraten und Testamente verfassen.

In Ausnahmefällen kann diese Geschäftsfähigkeit nach Überprüfung

durch Sachverständige eingeschränkt sein.

 

Der Rechtliche Betreuer ist der "Anwalt" der Betroffenen.

 

Er hat die Interessen der Betroffenen zu vertreten. 

Er ist nicht dazu da, um gegen die Betroffenen zu agieren

 

Die Erstberatung ist kostenlos und unverbindlich !

Telefon: 02333.2040